Fussballabteilung

Tourbericht Pärchentour Borkum 2005





Nachdem wir Mallorca kennen und lieben gelernt haben ging es beim Ile-Hopping (Insel-Hüpfen) zur nächsten Insel.
Borkum war das Ziel der "Alten Herren". Diesmal haben wir unsere Frauen mitgenommen, weil wir gemerkt haben das es ohne Sie nun doch nicht so schön ist. Am Freitag den 01.07.05 um Punkt 5:00 Uhr ging es los.
Treffpunkt war wie immer die Haltestelle Ronsdorf Stadtbahnhof, nur einige VIP`S wurden von zu Hause abgeholt. Nachdem auch Sie an Bord waren ging es froh gelaunt auf die Autobahn über Holland Richtung Eemshaven.
Nachdem jeder einzelne vom Festausschuss persönlich mit Küsschen begrüßt wurde (das hat die Biene wieder lecker gemacht, alle strahlten) reichte uns die Reiseleitung einen frischen Kaffee und dazu einige leckere frische Brötchen mit Schnitzel, Frikadellen usw. Auch Marmelade, Honig und Nuttella- Brötchen machten die Runde. Frisch gestärkt fuhr uns der Meister seines Faches Friedhelm Peters (Hauptberuflich Verkehrs/Fahrmeister) souverän direkt zur Anlegestelle Eemshaven. Nachdem wir samt Gepäck den Bus verlassen hatten steuerte Friedhelm auf Einweisung von unserem Kapitän und Festausschussverantwortlichen Franky Eck den Bus auf einem freien Parkplatz. Nach Rücksprache mit dem Kapitän wurde ein Landmatrose von Franky angewiesen den Bus bis Sonntag zu beaufsichtigen. Als die Fähre Richtung Borkum ablegte trafen wir uns allesamt auf dem Oberdeck wo wir die etwa einstündige Überfahrt mit ein paar Bierchen (die ersten) feierten. Unser Präsident Udo Heinicke gab noch einen kurzen Beitrag über Vogelkunde zum Besten mit Live Acts über die Fütterung und Ernährung von Seemöwen.(Die Bilder sagen alles). (Anmerkung: Bilder kommen nach sobald ich sie habe!!!)
Auf Borkum angekommen besteigen wir den ICE Richtung Hauptbahnhof. In der ersten Klasse, stellenweise mit Cabrio Feeling ging es im Eiltempo über die Insel. Am Zielbahnhof wurden wir von einigen Insulanern/Freunden/Bekannte und Verwandte herzlichst mit wehenden Fahnen empfangen. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Innenstadt und entlang der Promenade erreichten wir unser Ziel. Der Tipp von Sabine und Frank Trolleys anstatt Koffer ohne Rollen mitzunehmen machte sich für alle, die den Tipp beherzigt haben bezahlt.
Gegen 11:00Uhr ist der "Trollytross"im Hotel Kachelot angekommen. Das drei Sterne Hotel liegt direkt in zweiter Reihe zum endlos scheinenden Sandstrand. Die Zimmer waren sehr gut Ausgestattet mit Balkon, Fernsehen, Tresor, Nige-Minibar, Dusche und WC. Desweiteren konnten wir das Hauseigene Fitnessstudio, Sauna und Solarium kostenlos nutzen. Im Anschluss am Check Inn trafen wir uns an der Hotelbar um den weiteren Tagesablauf festzulegen. Bei einigen Bierchen informierte uns Sabine und Frank über das geplante Gala-Diner 4 Gänge Menü im großen Kachelot Festsaal. Das Gala Diner wurde auf 19:00Uhr terminiert.
Da es erst 12:00Uhr war gingen wir geschlossen zum Strand. An der Strandbar "Lila Bude" kehrten wir zu einem kleinen Umtrunk ein. Die Terrasse mit Meerblick bot ca. für 40 Leute Platz. Schon nach kurzer Zeit hatten wir die Terrasse in Piratenmanier erobert und die Party konnte bei herrlichstem Sonnenwetter steigen. Getränke aller Art, von Bier über Wein bis hin zur Borkumer Schnaps Spezialität wurden getrunken. Um das Ausmaß unserer Party zu beschreiben reicht eigentlich die Tatsache, das die Besitzerin der Strandbar nachdem wir um 18:00Uhr zum Hotel aufbrachen den Laden dicht machte und sich jetzt wahrscheinlich auf den Bahamas gut gehen lässt. Frisch geduscht und gestylt ging es nun zum Gala Diner. Im großen Saal wurde uns bei Kerzenschein ein sensationelles Menü geboten. Vorab ein Apperetif bzw. ein lecker Bierchen. Mit einer klaren Tomatensuppe ging es weiter bevor das Hauptgericht bestehend aus Schweinemedaillons mit Kartoffelplätzchen angelehnt an einem im Gußwok geschmorten Blumenkohl der im ganzen Biss daher kam. Alternativ haben sich einige für ein Seezungenfilet entschieden. Nach dem hervorragendem Gala Diner sind wir noch geschlossen zur Promenade gewandert und haben in den zahlreichen Bistros das ein oder andere Bierchen zu uns genommen. Anschließend sind wir glücklich aber ein wenig erschöpft in die Betten gefallen, um für den nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.
Am Tag 1 nach Eroberung der Insel, Samstag den 02.07.05 trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück im Speiseraum. Das reichliche Frühstücksbüffet ließ keine Wünsche offen und verleitete den ein oder anderen etwas mehr zu sich zu nehmen wie sonst üblich. Nach dem dann doch eigentlich alle mehr als Ausgiebig gefrühstückt haben teilten wir uns in zwei Gruppen auf, um das reichliche Mahl wieder abzutrainieren. Die erste Gruppe verabredete sich zum Joggen am Strand. Ziel war zum einen die Robbenbänke und anschließend Rund um Borkum. Angeführt von Wolfgang (Lolo) Lodorf nebst Gattin Tina und Jörg von der Heydt, der für den Windschatten bei Iris Heinicke und den restlichen Läufern sorgte.
Die andere Gruppe (die lauffaulen) bestiegen die ausgeliehenen Bike´s und hatten sich als Ziel den ca. 3 km Entfernten Hafen gesetzt. Die Motivation der Radtouristiker lag auf der Hand. Nein nicht die körperliche Ertüchtigung, vielmehr die Sucht nach Wein, Weib und Gesang. Am Borkumer Hafen stieg das alljährliche Hafenfest. Am Hafen angekommen wurden sofort sämtliche Bierstände belagert und auch die zahlreichen Grillbuden waren vor den „Radtouristikern“ nicht mehr sicher. Zu diesem Zeitpunkt war die Gruppe der Jogger noch richtig aktiv und wollten gerade zur zweiten Inselrunde ansetzen. Plötzlich meldete sich das Multimedia Notebook mit integrierten Handy von Udo Heinicke. Er empfing dank neuester Technik mehrere SMS, MMS, UPS und und und.
Wir blieben stehen und waren fast ein wenig geschockt was wir da zu lesen, bzw. an Bildern sehen mussten. Die Radtouristiker feierten ausgelassen mit viel Alkohol das Hafenfest. Wir beendeten sofort den Lauf und kehrten an der Strandpromenade bei einem Italiener ein. Wir wollten es Ihnen nun gleichtun. Unser Niveau beim Feiern war natürlich ein anderes. Anstelle von Grillwürstchen kamen bei uns Fischsuppen, „Vorspeisenteller Milano“ und große „Salatteller Mista“ auf den Tisch . Nach einigen Gläschen Wasser entschieden wir uns dann aber doch auch auf Bier umzusteigen um bei späteren Treffen der Radtouristiker sie auch zu verstehen. Nach einiger Zeit im feinen Italienischen Restaurant verschwanden unsere Frauen spurlos. Nach längerem warten tauchten die Frauen wieder auf. Ein breites Grinsen bei Iris ließ Udo etwas nervös und irritiert dreinschauen. Und das zurecht. Iris hatte in einem Schmuckgeschäft an der Promenade ein Sensationelles Armband für sich entdeckt. Ein kurzes Augenknippsen und Udo stand mit seiner American Express an der Kasse des Schmuckateliers. Iris hatte sich für ein Handgearbeitetes echt Silbernes Armband entschieden, wirklich sensationell schön. Über den Preis wollen wir hier nicht sprechen, nur so viel ein hoher dreistelliger Betrag war zu berappen. Zurück beim Italiener ließen wir uns die Rechnung präsentieren und Lolo überzeugte noch den Chef, das die letzte Runde aufs Haus gehe. Bei dem Umsatz der durch uns entstanden war ließ sich der Chef de Mafia nicht zweimal bitten und somit nahem wir den letzten Drink bevor wir zurück ins Hotel gingen.
Der nächste Programmpunkt stand an. Gemeinsames Abendessen im größten Biergarten Borkums. Im Scheunenrestaurant Upenhof waren Tische für uns reserviert. Treffpunkt war 18:00Uhr am Busbahnhof wo uns der Shuttlebus zum Upenhof bringen sollte. Wie so oft waren einige nicht pünktlich, in dem Fall war es Andrea, die sich bei der Wahl Ihrer Lippenstiftfarbe einfach nicht entscheiden konnte. Das Ergebnis lag auf der Hand. Der Bus war weg. Einige Hartgesottene hatten immer noch gehofft das Andrea pünktlich sein wird, aber nein auch Sie haben dann den Bus verpasst. Nun standen wir da zu zwölft und rechneten eine Zeitlang wie viele Taxen wir wohl benötigten. Schließlich ist Helle auf das Ergebnis gekommen wir sollten mal drei Stück ordern. Riiiiiiiiichtig !!!
Fast zeitgleich sind wir mit den Shuttlebusfahrern am Biergarten angekommen. Im Biergarten angekommen erwartete uns eine super Stimmung mit Live Musik und anderen gut gelaunten Gästen. Wir nahmen unsere reservierten Tische in Beschlag und orderten erst mal ein Großes Bier (0,5L Krug). Bei den immer noch sommerlichen Temperaturen zischte es bei den ersten Schlücken. Bevor wir uns der reichhaltigen Speisekarte widmeten ließen wir uns noch einen Moment von der Live Band die „Nordlichter“ bei dem Song „An der Nordseeküste“ auf Stimmung bringen.
Bei weiteren Stimmungsliedern nahmen wir uns die leckeren Gerichte zur Brust. Nicht nur die sensationelle Vielfalt von Fisch über Huhn, Schweinshaxe, Riesenschnitzel bis hin zum Filet ließen uns ins schwärmen geraten, nein auch die Größe der Portionen und vor allem der Geschmack war einfach sensationell. Nachdem wir noch einige Bierchen und Verdauungsschnäpse zu uns genommen haben fuhren wir zurück zum Zentrum bzw. zur Seepromenade. Einige ließen sich noch ein Bier in den Zahlreichen Bistros schmecken und den Abend bei ein wenig Smalltalk ausklingen. Die andere Gruppe mit Lolo, Udo, Dirk, Frank, Andy gingen mit ihren Frauen in die In Disco Strandgut. Bei fetziger Musik und einigen Longdrinks wurde das Tanzbein geschwungen und bis in die Morgenstunden gefeiert.
Am letzten Tag auf der Insel stand noch ein besonderes Highlight auf dem Programm. Wolfgang Scholli Scholz hatte Geburtstag. Er feierte zum 7. mal seinen 60. Geburtstag. Schon morgens beim gemeinsamen Frühstück wurde an seinem Tisch mit Sekt auf sein Wohl angestoßen. Neben dem Frühstücksbuffett wurde kurzerhand ein Beistelltisch zum Geschenktisch umfunktioniert, damit die zahlreichen Geschenke ihren Platz hatten.
Anschließend lud uns Scholli um 12:00 zum Zentrum direkt unterhalb des Leuchtturms zu einer kleinen Feier ein. Scholli hat kurzerhand einen Bierwagen aus Herford nach Borkum geordert und direkt neben dem Leuchtturm feierten wir ausgelassen seinen Geburtstag. Als die Insulaner davon Wind bekamen gesellten sie sich dazu und stellten um den Bierwagen noch einige Stehtische auf und feierten mit. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt, es gab Frikadellen so groß wie Graubrote, frische Champignons, Reibekuchen, Garnelenspieße, Erbseneintopf usw.
Nach den ersten drei bis vier Fässern Bier übergab Scholli den Bierwagen wieder der Allgemeinheit und alle feierten gemeinsam weiter. Wir mussten leider die Insel wieder verlassen. Unser extra gebuchte ICE Sonderzug stand schon am Hauptbahnhof bereit. Unter Tränen der Insulaner wurden wir beim besteigen des Zuges verabschiedet. Unsere Hochseefähre wartete an Pier 3 bereits um uns wieder zum Festland zu bringen. Am Festland angekommen bestiegen wir wieder unseren Luxusliner. Friedhelm zeigte uns noch kurz das Umland und seine fahrerischen Qualitäten in dem er auf engstem Raum wendete, rückwärts fuhr usw. Er zeigte uns auch noch wie aus einem Kreisverkehr herausgefahren wird indem er jede Ausfahrt einmal ansteuerte. Nachdem er uns alle seine Fähigkeiten im Bereich Orientierung und Fahrerisches können demonstrierte fuhren wir direkt auf die Autobahn Richtung Heimat. Auf einer äußerst ruhigen Rückfahrt ließen alle noch einmal die Tour Revue passieren und von der nächsten träumen. Denn nach der Tour ist vor der Tour.
Einen Dank noch einmal an alle die diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Ralf Lehmann




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